Die Oberhavel Kliniken GmbH
Auf einen Blick
Die Oberhavel Kliniken - ein Klinikverbund
im nördlich an Berlin angrenzenden Landkreis Oberhavel
Die ehemaligen Kreiskrankenhäuser Oranienburg und Hennigsdorf wurden im Jahre 1995 zur Kreiskrankenhäuser Oberhavel GmbH verschmolzen. Im April 2003 erfolgte dann die Umbenennung in „Oberhavel Kliniken GmbH". Hundertprozentiger Gesellschafter der GmbH mit Sitz in 16761 Hennigsdorf ist der Landkreis Oberhavel. Die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden nimmt der Landrat des Landkreises Oberhavel, Karl-Heinz Schröter, wahr. Als Geschäftsführer steht Dr. med. Detlef Troppens in der Verantwortung.
Eine Investitionssumme von über 100 Millionen Euro ist seit der Umformung der Kliniken Oranienburg und Hennigsdorf zur Oberhavel Kliniken GmbH in den räumlichen Ausbau und die Ausstattung beider Häuser geflossen. Das Ergebnis sind Kliniken mit modernster medizinischer und räumlicher Ausstattung, die den Patienten neben einer niveauvollen Regelversorgung spezialisierte Fachbetreuung zu bieten haben.
Jüngstes Mitglied in unserem Klinikverbund ist die Oberhavel Klinik Gransee GmbH, welche die medizinische Grundversorgung im nördlichen Oberhavel gewährleistet: Seit dem 1. Juli 2009 gehört das Krankenhaus Gransee, das vorher unter Trägerschaft der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH gestanden hatte, zu den Oberhavel Kliniken.
Gegenwärtig sind im Klinikverbund der Oberhavel Kliniken mit 656 Betten rund 1.300 Beschäftigte tätig, 187 als Ärztinnen und Ärzte und über 561 als Schwestern und Pfleger.
Jährlich werden in allen drei Kliniken im Durchschnitt insgesamt 24.000 Patienten stationär und 50.000 ambulant in der Rettungsstelle sowie rund 48.000 in den angeschlossenen Arztpraxen des Oberhavel Gesundheitszentrums und der Poliklinik Hennigsdorf behandelt. 2011 wurde zudem die Rettungsdienst Oberhavel GmbH in die Oberhavel Kliniken GmbH integriert, zu der 11 Rettungswachen gehören.
In den Oberhavel Kliniken hat die Qualität in der medizinischen Versorgung oberste Priorität. Schon zwei Mal wurde die Güte der Arbeit, das Qualitätsmanagement, mit einem KTQ-Zertifikat (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) belohnt. Auch die Klinik Gransee hat das KTQ-Zertifikat im Jahr 2009 verliehen bekommen.
1.) Über die Klinik Hennigsdorf
2.) Über die Klinik Oranienburg
3.) Über die Klinik Gransee
4.) Über das Darmzentrum Oberhavel
5.) Über das Oberhavel Netzwerk Gesunde Kinder
6.) Eigener Strom - für die Umwelt
Am Berliner Stadtrand gelegen (in ca. 2 km Entfernung zur Stadtgrenze Berlins) präsentiert sich das Krankenhaus Hennigsdorf mit seinen 13 komplett sanierten Stationen, zwei Tageskliniken und der lichtdurchfluteten Cafeteria als moderne Klinik. Insgesamt 347 Betten bieten die Abteilungen für Chirurgie / Gefäßchirurgie, Innere Medizin, Geriatrie, Gerontopsychiatrie, Psychosomatik, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Anästhesiologie und Intensivmedizin, Neurologie sowie die Fachabteilung Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Darüber hinaus sind in der Klinik Hennigsdorf die Radiologie, Funktionsbereiche wie Ergotherapie, Funktionsdiagnostik, Labor und Physiotherapie wie auch die Tagesklinik Geriatrie und eine Tagesklinik für psychische Erkrankungen angesiedelt.
Ein Schwerpunkt der Klinik Hennigsdorf umfasst die Behandlung von Erkrankungen des Herzens sowie des Schlaganfalls, die zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland zählen. Durch eine individuell zugeschnittene Versorgung zum frühestmöglichen Zeitpunkt wollen wir die Heilungschancen und die Lebensqualität unserer Patienten optimieren. Dazu haben wir unter anderem eine innovative Spezialstation für Schlaganfallpatienten (zertifizierte Stroke Unit) und zwei Herzkathetermessplätze installiert sowie unsere Intensivstation modern ausgestattet. Außerdem wurde 2010 eine Spezialstation für Patienten mit unklaren Brustschmerzen (Chest Pain Unit - CPU) eingerichtet, auf der Herzbeschwerden unverzüglich abgeklärt werden können. Die zertifizierte Chest Pain Unit, die zur Abteilung für Innere Medizin gehört, ist direkt an die Rettungsstelle des Hennigsdorfer Krankenhauses angeschlossen. Darüber hinaus hat sich die Gefäßmedizin in der Klinik Hennigsdorf etabliert. Neueste Technologie wird eingesetzt, um Prävention, Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen zu ermöglichen.
Die Abteilung für Neurologie ist neben der Behandlung des Schlaganfalls zudem auf die Diagnostik und Behandlung von an Multiple Sklerose (MS) Erkrankten spezialisiert. Neben der stationären Versorgung ist auch eine Behandlung im Ambulanten MS-Zentrum der Klinik möglich.
Darüber hinaus haben wir uns auf die speziellen medizinischen Bedürfnisse älterer Patienten eingestellt. In unserer Geriatrie mit angegliederter Tagesklinik zielen wir darauf ab, eine schnelle Verbesserung des Gesundheitszustands und der Alltagskompetenz der Patienten zu erreichen. Der Abteilung wurde 2010 das Qualitätssiegel vom Bundesverband Geriatrie verliehen. Seit 2009 gibt es daneben ein spezielles Behandlungsangebot für ältere Patienten mit psychischen Auffälligkeiten und stationär behandlungsbedürftiger körperlicher Erkrankung: eine geriatrisch-gerontopsychiatrische Gemeinschaftsstation. Diese Station mit Modellcharakter soll dazu beitragen, die bisherige Versorgungssituation in der Region zu verbessern und dazu, dass psychisch und körperlich schwer kranke ältere Menschen optimal behandelt werden können.
In der Fachabteilung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde werden sowohl Kinder als auch Erwachsene versorgt. Fortgeschrittene Polypenbildungen, die die Nasenatmung behindern können, die chronische Nasennebenhöhlenerkrankung oder vergrößerte Rachenmandeln werden hier, zumeist operativ, behandelt.
Die Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Krankenhauses Hennigsdorf hat den Versorgungsauftrag für den Landkreis Oberhavel inne. Hierfür verfügt die Klinik Hennigsdorf über eine geschützte und zwei offene Stationen mit insgesamt 92 Plätzen sowie drei Tageskliniken an jedem Standort der Oberhavel Kliniken mit insgesamt 51 Plätzen wie auch eine Institutsambulanz. Die Tageskliniken ermöglichen es den Patienten, an Therapie teilzunehmen, ohne aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen zu werden. Mitte des Jahres 2008 hat des Weiteren der Fachbereich Psychosomatik an der Klinik Hennigsdorf seine Arbeit aufgenommen. Seitdem besteht die Möglichkeit, Patienten ambulant und stationär ganzheitlich sowohl im Hinblick auf ihre körperlichen als auch seelischen Krankheitsaspekte zu untersuchen und zu behandeln.
Die Klinik Hennigsdorf und Oranienburg sind in das Darmzentrum Oberhavel eingebunden. Zu diesem zertifizierten Kompetenznetzwerk gehören Kooperationspartner aus den Bereichen Chirurgie, Onkologie, Strahlentherapie, Gastroenterologie, Radiologie und Pathologie sowie nichtärztliche Spezialisten aus der Region, die die Prävention, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Darmkrebserkrankungen interdisziplinär durchführen.
Die Klinik Hennigsdorf erhielt neben dem KTQ-Zertifikat weitere Zertifizierungen unter anderem für den Bereich Schmerztherapie und für die Diagnostik und Therapie von an Multipler Sklerose erkrankten Menschen. In der Klinik Hennigsdorf können die Patienten sich in einer familiären Atmosphäre in guten Händen wissen. Die Qualität der medizinisch-pflegerischen Versorgung und das Wohlbefinden des Patienten stehen bei uns im Mittelpunkt unseres Handelns. So freuen wir uns auch darüber, dass wir über eine Krankenhausseelsorgerin, die die Patienten geistlich begleitet, sowie über die Grünen Damen, ehrenamtliche Besucherinnen unserer Patienten, Beistand anbieten können.
Poliklinik in der Klinik Hennigsdorf
Zum Krankenhaus Hennigsdorf gehört eine Poliklinik mit Fachärzten für Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Neurologie. Sie besteht seit 1954 in unmittelbarer Nähe zur Klinik, wodurch die Patienten und Ärzte von den kurzen Wegen und der Möglichkeit, modernste Technik der Klinik zu nutzen, profitieren können. In der Poliklinik werden jährlich etwa 12.000 Patienten behandelt.
Im unmittelbaren Umfeld Berlins im Landkreis Oberhavel gelegen (vom Bahnhof Oranienburg erreicht man Berlin durch die S-Bahn- und Regionalbahnanbindung in 15-20 Minuten) bietet das Krankenhaus Oranienburg qualifizierte Gesundheitsleistungen in einer familiären und freundlichen Atmosphäre. Die Klinik beherbergt 211 Betten in fünf Fachabteilungen, eine Tagesklinik für psychische Erkrankungen mit 21 Plätzen sowie Funktionsbereiche wie Ergotherapie, Funktionsdiagnostik, Labor und Physiotherapie. Schwerpunkte bilden hier neben der Chirurgie, Anästhesiologie/Intensivmedizin und Inneren Medizin die Fachbereiche Kinder- und Jugendmedizin wie auch die Gynäkologie und Geburtshilfe.
Zwischen 750 und 800 Kinder kommen im Jahr in der Klinik Oranienburg zur Welt. Die Klinik ist mit einem neonatologischen Bereich für frühgeborene Babys ab der 33. Schwangerschaftswoche ausgestattet, der in die Entbindungsstation eingebettet ist. Da die Klinik sich für das Bonding (die frühe Bindung zwischen Eltern und Kind) einsetzt, werden die Mütter zum Stillen ermutigt und es wird immer eine unmittelbare räumliche Nähe der Eltern zu den Babys gewährleistet. Die Klinik Oranienburg ist 2010 als zu dem Zeitpunkt erste Klinik im Land Brandenburg von der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus" e.V. mit dem Qualitätssiegel „Babyfreundliches Krankenhaus" zertifiziert worden.
Die Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin ist darüber hinaus besonders auf die Behandlung von Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Allergien und hämatologischen Erkrankungen ausgerichtet. Seit 2005 gibt es ein Kinderschlaflabor, in dem Kinder mit Schlafstörungen oder schlafbezogenen Atmungsstörungen untersucht werden können. Die Fachabteilung hat 2012 das Zertifikat „Ausgezeichnet für Kinder" verliehen bekommen.
Neben dem stationären Bereich verfügt die Klinik Oranienburg auch ein modernes ambulantes Operationszentrum. Seine Errichtung 2010 im zweiten Obergeschoss des Hauptgebäudes der Klinik Oranienburg ermöglichte eine Erweiterung des Leistungsspektrums in diesem Bereich. Das ambulante Operationszentrum bietet einen modernen Empfangsbereich für die ambulanten Patienten, eine Wartezone für deren Angehörige sowie einen Ruheraum für die prä- und postoperative Überwachung. Durch den Anbau, der für die Errichtung geschaffen wurde, besteht in der Klinik Oranienburg ein zusammenhängender OP-Trakt mit vier Sälen.
Die Klinik Oranienburg hat sich mit anderen Kliniken und Spezialisten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen im Brustzentrum Oberhavel und dem Darmzentrum Oberhavel zusammengeschlossen. Das Brustzentrum bietet Frauen mit Brustkrebs eine umfassende Versorgung von der Früherkennung bis zur Nachsorge an. Zu dem zertifizierten Darmzentrum Oberhavel gehören Kooperationspartner aus den Bereichen Chirurgie, Onkologie, Strahlentherapie, Gastroenterologie, Radiologie und Pathologie sowie nichtärztliche Spezialisten aus der Region, die die Prävention, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Darmkrebserkrankungen interdisziplinär betreuen.
Die seit 1903 bestehende Klinik Oranienburg ist in den zurückliegenden Jahren auf historischem Grund fast komplett neu errichtet beziehungsweise grundlegend saniert und mit moderner Medizintechnik ausgestattet worden. Qualifiziertes Fachpersonal kümmert sich um eine rasche Genesung der Patienten. Für uns stehen die Patienten im Mittelpunkt aller Bemühungen und es ist unser Anliegen, ihre Gesundheit zu fördern wie auch auf ihre Sorgen und Nöte einzugehen. So freuen wir uns auch darüber, dass wir über eine Krankenhausseelsorgerin, die die Patienten geistlich begleitet, sowie über die Grünen Damen, ehrenamtliche Besucherinnen unserer Patienten, die mit ihnen spazieren gehen, etwas vorlesen, ein offenes Ohr haben oder für sie kleine Besorgungen machen, Beistand anbieten können.
Oberhavel Gesundheitszentrum - MVZ an der Klinik Oranienburg
Zum Oberhavel Gesundheitszentrum gehört das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) an der Klinik Oranienburg, das seit 2007 auf dem Klinikgelände besteht. Hier wird die ambulante Versorgung in unmittelbarer Kliniknähe gewährleistet, wodurch Ärzte wie auch Patienten von den kurzen Wegen zwischen den Arztpraxen und zur Klinik sowie der Nutzung modernster Technologie der Klinik profitieren können. Derzeit wirken in diesem MVZ ein Facharzt für Neurologie, eine Fachärztin für Psychiatrie, Fachärzte für Chirurgie, ein Facharzt für Diagnostische Radiologie sowie ein Hausarzt. Das Oberhavel Gesundheitszentrum behandelt jährlich rund 48.000 Patienten.
Im ruhigen Norden des an Berlin angrenzenden Landkreises Oberhavel gelegen (in ca. 60 Minuten per Auto oder Regionalbahn vom Berliner Zentrum zu erreichen) erfüllt die Klinik Gransee eine zentrale Funktion für die Sicherung der medizinischen Versorgung der Region. Mit ihren drei breit aufgestellten Abteilungen mit insgesamt 70 Betten und der neu etablierten Tagesklinik für psychische Erkrankungen mit 18 Plätzen bietet sie eine kompetente Grundversorgung in Wohnortnähe.
Das medizinische Angebot der Klinik Gransee umfasst das Leistungsspektrum der Fachabteilungen Chirurgie, Innere Medizin und Anästhesiologie/Intensivmedizin. Die chirurgische Abteilung kann auf den Gebieten der Orthopädie, Traumatologie und Vizeralchirurgie auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Das diagnostische und therapeutische Handeln der Abteilung für Innere Medizin richtet sich neben der Behandlung akuter internistischer Erkrankungen auf die Therapie chronischer Herz-, Gefäß- und Lungenerkrankungen. Das Leistungsspektrum bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurde in den letzten Jahren ausgebaut, sodass unter anderem Implantationen von Herzschrittmachern vorgenommen werden können.
Innerhalb des Klinikverbunds der Oberhavel Kliniken GmbH ist die Klinik Gransee fachlich mit ihren beiden Schwestern in Oranienburg und Hennigsdorf verbunden. Somit ist sie an die Stroke Unit - eine Schlaganfall-Spezialstation - und die Chest Pain Unit für Patienten mit unklarem Brustschmerz oder Verdacht auf Herzinfarkt der Klinik Hennigsdorf angeschlossen. Mit den Fachabteilungen der anderen Kliniken besteht telemedizinische Verbindung.
Das Krankenhaus Gransee wurde im Juli 2009 in die Oberhavel Kliniken GmbH integriert. Seither wurde das Leistungsspektrum der Klinik Gransee um eine Tagesklinik für psychische Erkrankungen erweitert, in der die Patienten tagsüber diverse Therapieformen wie Psychotherapie, Ergotherapie oder Kunsttherapie wahrnehmen können. Die Oberhavel Kliniken wollen ihr Angebot in Gransee noch erweitern und 2012 eine Tagesklinik für Geriatrie mit 10 Plätzen eröffnen, in der mehrfach erkrankte Patienten versorgt werden können, ohne aus ihrem häuslichen Umfeld herausgerissen zu werden. Die Tagesklinik soll ein breites Spektrum an Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bieten.
In der Klinik Gransee werden die Patienten in einer familiären Atmosphäre rundum gut versorgt. Qualifiziertes Fachpersonal kümmert sich um eine rasche Genesung der Patienten und ist auch in Sorgen und Nöten ansprechbar.
Oberhavel Gesundheitszentrum - MVZ an der Klinik Gransee
Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Gransee bildet zusammen mit dem MVZ an der Klinik Oranienburg das Oberhavel Gesundheitszentrum. Hier wird die ambulante Versorgung in unmittelbarer Kliniknähe gewährleistet, wodurch Ärzte wie auch Patienten von den kurzen Wegen zwischen den Arztpraxen und zur Klinik sowie der Nutzung moderner Technologie der Klinik profitieren können. Das Medizinische Versorgungszentrum Gransee umfasst Arztpraxen für Allgemeinmedizin, Chirurgie, Nervenheilkunde und Radiologie. Das Oberhavel Gesundheitszentrum behandelt jährlich rund 48.000 Patienten.
Das Darmzentrum Oberhavel ist ein Kompetenznetzwerk, in dem interdisziplinäre Spezialisten eng zusammenarbeiten, um eine umfassende Versorgung und Qualitätssicherung bei Darmkrebserkrankungen zu ermöglichen.
Die Idee zur Gründung im Jahr 2009 wurde vor dem Hintergrund der Tumorkonferenzen geboren, die seit 2002 in regelmäßigen Abständen unter der Leitung des Chefarztes der Chirurgischen Abteilung und Ärztlichen Direktors der Klinik Hennigsdorf, Dr. med. habil. Walter A. Rau, stattfanden.
Zum Darmzentrum Oberhavel gehören sechs Hauptkooperationspartner aus den Bereichen Chirurgie, Onkologie, Strahlentherapie, Gastroenterologie, Radiologie und Pathologie. Die Leiterin des Darmzentrums Oberhavel, Dr. med. Andrea Speidel, ist als Fachärztin für Hämatologie und internistische Onkologie in der Schwerpunktpraxis Ärzteforum Hennigsdorf auf dem Gelände der Oberhavel Klinik Hennigsdorf tätig. Chefarzt Dr. med. habil. Walter A. Rau trägt die Koordination.
Beteiligt sind weiterhin der Chefarzt der Strahlentherapie und Radioonkologie am MVZ der Strahlentherapie in den Ruppiner Kliniken, Dr. med. André Buchali, der Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin der Klinik Oranienburg, PD Dr. med. Harald Pannwitz, die Chefärztin der Abteilung für Radiologie der Kliniken Oranienburg und Hennigsdorf, Dr. med. Kerstin Meseck sowie Prof. Dr. med. Hendrik Bläker vom Institut für Pathologie an der Charité Berlin und Thomas Heim vom Radiologischen Zentrum Nord in Berlin. Neben den Hauptkooperationspartnern gibt es im Darmzentrum Oberhavel auch nichtärztliche Spezialisten wie Psychoonkologen, Seelsorger, Stomatherapeuten, Ernährungsberater, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten wie auch onkologische Fachschwestern und Vertreter der Selbsthilfegruppe ILCO.
Ziel aller Partner im Darmzentrum Oberhavel ist es, eine qualitativ hochwertige Versorgung zu bündeln und die Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Behandlungskette - von der Vorsorge über die Behandlung bis zur Nachsorge - zu koordinieren. Diese enge fachübergreifende Zusammenarbeit innerhalb des Darmzentrums Oberhavel ermöglicht neben einer optimalen Behandlung eine bestmögliche organisatorische Unterstützung der Betroffenen. Während der Vorsorge, Therapie und Nachsorge eines Darmkrebses wird innerhalb des Experten-Netzwerkes beispielsweise dafür Sorge getragen, dass die Patienten immer informiert sind, welche Behandlungsmaßnahmen folgen und wer Ansprechpartner ist.
Darmkrebs ist, nicht nur in frühen Stadien, oftmals heilbar. Die Chance auf Heilung wird in hohem Maße von der Qualität der Behandlung beeinflusst. Mit seinem Kompetenznetzwerk sichert das Darmzentrum Oberhavel eine hohe medizinische Behandlungsqualität für Menschen mit Darmkrebs und erfüllt alle Qualitätskriterien, die für ein Darmkrebszentrum erforderlich sind. Deshalb hat die Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. OnkoZert dem Darmzentrum auch die Auszeichnung „Darmkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V." verliehen. Die jährliche Überprüfung durch die Deutsche Krebsgesellschaft hat das Darmzentrum 2012 erneut mit Belobigung bestanden.
Oberhavel Netzwerk Gesunde Kinder
Als Träger des Oberhavel Netzwerkes Gesunde Kinder ist es den Oberhavel Kliniken ein Bedürfnis, im Landkreis zu einer bestmöglichen Vernetzung von verschiedenen medizinischen und sozialen Angeboten für Schwangere, Familien und allein erziehende Eltern sowie deren Kinder beizutragen.
Das Netzwerk gründet auf partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Landkreis Oberhavel und den ortsansässigen Beratungsstellen Deutsches Rotes Kreuz, Märkischer Sozialverein u. a. und wird vom Land Brandenburg gefördert.
Es bietet seinen Teilnehmern vielfältige Unterstützung an, kooperiert mit niedergelassenen Ärzten und therapeutischen Einrichtungen und vermittelt weiterführende Hilfen. Ehrenamtliche, intensiv geschulte Paten begleiten und beraten die Familien von der Schwangerschaft an bis zum dritten Lebensjahr des Kindes. So finden sie einen zuverlässigen Ansprechpartner, der ihnen bei den vielen neuen Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt, Baby und Kleinkind zur Seite steht.
Eigener Strom - für die Umwelt
Mitte Dezember 2009 hat auf dem Dach der Klinik Hennigsdorf eine mit Sonnenenergie betriebene Photovoltaik-Anlage den Betrieb aufgenommen. Auf 2.400 m² Dachfläche des West- und Ostflügels der Klinik mit einer hervorragenden Südlage und optimaler Sonneneinstrahlung sind 450 SUNfarming-Photovoltaikmodule installiert worden, die eine Leistung von rund 109 kWp (Kilowatt-Peak) erbringen. Diese Anlage produziert rund 105.000 kWh Strom im Jahr. Dies entspricht in etwa einem Jahresverbrauch von dreißig Einfamilienhäusern. Die Menge des so erzeugten Stromes ist auf einer Anzeigetafel im Foyer der Klinik abzulesen. Diese soll zu einer Sensibilisierung der Patienten und des Klinikpersonals für die Solarstromerzeugung beitragen und die produzierten Kilowattstunden an Energie transparent machen. Die CO2-Emission lässt sich durch den Betrieb der Photovoltaik-Anlage um rund 92.700 kg pro Jahr reduzieren, was ein deutlicher Gewinn für die Erhaltung der Umwelt ist. Der auf diese Weise erzeugte Strom wird komplett in das Netz des örtlichen Energieversorgungsunternehmens eingespeist.














