Klinikprofil

Standort Oranienburg

Nicht weit von der Stadtgrenze Berlins entfernt (vom Bahnhof Oranienburg erreicht man Berlin durch die S-Bahn- und Regionalbahnanbindung in 15-20 Minuten) bietet die Klinik Oranienburg ihren Patienten medizinische Versorgung auf höchstem Niveau in familiärer und freundlicher Atmosphäre an.  

Die Klinik verfügt über 177 Betten in fünf Fachabteilungen, eine Tagesklinik für psychische Erkrankungen mit 21 Plätzen, eine Intensivstation und eine Rettungsstelle sowie Funktionseinrichtungen wie Ergotherapie, Funktionsdiagnostik, Labor und Physiotherapie. Schwerpunkte bilden hier neben der ChirurgieAnästhesiologie/Intensivmedizin und Inneren Medizin mit Spezialisierung auf dem Gebiet der Gastroenterologie/Hepatologie, die Fachbereiche Gynäkologie und Geburtshilfe und Kinder- und Jugendmedizin.

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Etwa 800 Kinder kommen im Jahr in der Klinik Oranienburg zur Welt, die 2010 als erste Klinik im Land Brandenburg das Qualitätssiegel „Babyfreundlich" erhalten und dieses 2013 erfolgreich verteidigt hat.

Kliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die internationalen Betreuungsstandards (B.E.St.®) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der UNICEF. Die erneute Verleihung des Zertifikates „Babyfreundlich" bestätigt zum wiederholten Mal die Betreuungsqualität der Geburtshilfe in Oranienburg und ist ein Beleg dafür, dass hier die Bindung zwischen Eltern und Kind, die Entwicklung der Neugeborenen sowie das Stillen erfolgreich gefördert werden. In der Oranienburger Geburtsklinik kümmert sich ausschließlich speziell geschultes Fachpersonal um die Mütter und ihren Nachwuchs. Darüber hinaus stehen den Frauen zwei ausgebildete Still- und Laktationsberaterinnen in allen Fragen rund um das Stillen zur Seite und geben ihnen die bestmögliche Unterstützung.

Die Entbindungsstation der Klinik Oranienburg ist mit der Frühgeborenen-Station (Neonatologie) räumlich unmittelbar verbunden. Das ermöglicht den Müttern, mit ihren Kindern nach wie vor zusammen zu sein und die Bindung zu ihnen weiter aufzubauen, unabhängig davon, ob es sich um Frühgeborene ab der 33. Schwangerschaftswoche handelt oder um Neugeborene, die aufgrund einer Erkrankung oder Auffälligkeit speziell überwacht werden müssen. Die Station ist für die hochsensible Betreuung von Frühgeborenen mit speziellen Wärmebetten, Herz-Atem-Überwachungsgeräten sowie Beatmungsgeräten ausgestattet. Sie dient zur Intensivbeobachtung und Behandlung von Säuglingen, die durch Störungen in der Schwangerschaft oder während der Geburt gefährdet sind oder krank geboren wurden. Verschiedene Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Mütter von Kindern, die auf der Frühgeborenenstation aufgenommen sind, können über ihren eigenen Klinikaufenthalt hinaus bis zum Entlassungszeitpunkt des Kindes als Begleitperson in der Klinik bleiben. Damit ist das Stillen auch weiterhin möglich und die Nähe zum Baby wird gewährleistet.

Die Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin ist darüber hinaus besonders auf die Behandlung von Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Allergien und hämatologischen Erkrankungen spezialisiert.

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Die Fachabteilung hat 2012 das Zertifikat „Ausgezeichnet für Kinder" verliehen bekommen und bisher erfolgreich verteidigt.  

Seit 2005 befindet sich in der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin ein Schlaflabor, in dem Neugeborene mit schlafbezogenen Atmungsstörungen während des Schlafes beobachtet werden können. Aus der Messung und Aufzeichnung verschiedener Körperfunktionen werden Rückschlüsse auf die Ursachen der Beschwerden gezogen. Eventuelle Anomalien wie Schlafapnoe, schlafbezogene Epilepsien oder Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus werden hier diagnostiziert.

In der Fachabteilung für Chirurgie wurde im Oktober 2012 zusätzlich der Schwerpunkt Gefäßchirurgie etabliert. Gemeinsam mit Visceralchirurgen kümmern sich zwei erfahrene Gefäßchirurgen um die operative Versorgung des gesamten Spektrums von Gefäßerkrankungen.

Neben dem stationären Bereich gibt es an der Klinik Oranienburg auch ein modernes Ambulantes Operationszentrum, das im Januar 2010 seinen Betrieb aufgenommen hat und das medizinische Spektrum des Hauses abrundet. Die Oberhavel Kliniken können hierdurch das medizinische Angebot für ambulante Patienten erweitern, aber auch die niedergelassenen Ärzte des Landkreises Oberhavel profitieren davon. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Patienten in einem modernen Operationszentrum nach neuestem Standard zu versorgen. Das Ambulante Operationszentrum mit einem modernen Empfangsbereich für die ambulanten Patienten und einer Wartezone für deren Angehörige verfügt auch über einen Ruheraum zur prae- und postoperativen Überwachung. Durch den An- und Umbau gibt es in der Oranienburger Klinik jetzt einen zusammenhängenden OP-Trakt mit vier Sälen.

Mitte Februar 2009 hat in der Klinik Oranienburg eine komplett modernisierte neue Zentrale Sterilisationsversorgungsabteilung (ZSVA) den Betrieb aufgenommen, die für alle Häuser des Klinikverbunds zuständig ist.

Im Zuge des Ausbaus des Medizinischen Versorgungszentrum, das im Juli 2007 eröffnet wurde, ist die Radiologie komplett neu strukturiert und modernisiert worden. Die technische Innovation des Röntgens ohne Filme, die digitale Vernetzung für die Schnittbildverfahren CT und MRT und das gemeinsame Speichermedium PACS machen es möglich, dass Befunde sofort verfügbar sind.

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In der Klinik Oranienburg ist das Brustkrebszentrum Oberhavel angesiedelt, ein eng kooperierendes Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher

Fachdisziplinen, zu dem Ärzte der Oberhavel Kliniken GmbH, der Ruppiner Kliniken GmbH, der Charité-Universitätsmedizin Berlin und des Potsdamer Klinikums „Ernst von Bergmann" sowie niedergelassene Fachkollegen gehören.

Unter der Leitung von Dr. med. Nadine Pohl und Sabrina Naumann arbeiten externe Kooperationspartner im Zentrum zusammen. So erhalten die Patientinnen eine optimale, nach den neuesten Leitlinien entsprechende Therapie. Darüber hinaus gibt es im Brustkrebszentrum Oberhavel auch nichtärztliche Spezialisten. Vernetzt ist das Brustkrebszentrum außerdem mit Selbsthilfegruppen im gesamten Landkreis Oberhavel, denen sich Patientinnen anschließen können. Das Experten-Netzwerk bietet Frauen mit Brustkrebs eine umfassende Betreuung an. Die beginnt bei der Diagnostik und gilt sowohl für die Behandlung als auch für die Nachsorge.

Ein wichtiger Bestandteil des ganzheitlichen lebensbegleitenden Ansatzes für die Gesundheit der Frau ist das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Oberhavel Kliniken GmbH in der Klinik Oranienburg. Die Patientinnen haben damit einen Anlaufpunkt zur Aufklärung, Prophylaxe und Behandlung von Blasen-, Darm- sowie Beckenbodenfunktionsstörungen. Angepasst an die jeweilige Lebenssituation der Betroffenen werden passende Lösungen angeboten. Für das interdisziplinäre Kontinenz- und Beckenbodenzentrum hat sich ein Netzwerk von Experten aus den Bereichen Gynäkologie, Neurologie, Geriatrie, Chirurgie, Urologie und Innere Medizin zusammengeschlossen, deren fachübergreifende Zusammenarbeit von der Oranienburger Frauenklinik aus koordiniert wird.

Gebaut, gelebt, zerstört, gebaut, gelebt, gewachsen − so könnte man es kurz zusammenfassen: Eine bewegende Geschichte verbirgt sich hinter den historischen und auch hinter den neuen Mauern des Oranienburger Krankenhauses, die im Jahre 1903 ihren Anfang nahm. In den zurückliegenden Jahren hat sich die Klinik Oranienburg zu einem hoch modernen und nach neuestem medizinischen Standard ausgestatteten Krankenhaus der Regelversorgung entwickelt.

Oberhavel Gesundheitszentrum - Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) an der Klinik Oranienburg

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) an der Klinik Oranienburg, das seit 2007 auf dem Klinikgelände besteht, gehört zum Oberhavel Gesundheitszentrum. Hier ist die ambulante Versorgung in unmittelbarer Kliniknähe gewährleistet. Von den kurzen Wegen zwischen Arztpraxen und Klinik und modernster Technologie in der Klinik profitieren Patienten und Ärzte gleichermaßen. Derzeit praktizieren im MVZ Fachärzte für Chirurgie und Gefäßchirurgie, ein Hausarzt, eine Fachärztin für Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie, ein Facharzt für Neurologie und eine Fachärztin für Psychiatrie sowie ein Facharzt für Diagnostische Radiologie.

Patienten sehr zufrieden

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Die Klinik Oranienburg hat das Zertifikat der Techniker Krankenkasse (TK) für überdurchschnittliche Patientenzufriedenheit erhalten. Grundlage dieser Auszeichnung ist die aktuelle Patienten-Befragung 2013/2014 der Krankenkasse.

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Qualitätsmanagement

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