Symposium zu Gedächtnisstörungen und Demenz
16.01.2026
Neue Horizonte für alte Diagnosen: Gedächtnisstörungen und Demenz sind ein zunehmend relevantes Thema in der Medizin – dann sie betreffen immer mehr Menschen und schränken deren Lebensqualität mitunter massiv ein. Einen neurologischen sowie einen psychiatrischen Blick auf das Thema Gedächtnisstörungen und Demenz wirft ein gemeinsames Symposium der Abteilungen Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie an den Oberhavel Kliniken, das am 21. Januar in der Klinik Hennigsdorf stattfindet. Geladen sind Ärzte jeder Fachrichtung aus der Region. Auch die Patientensicht wird beleuchtet. „Bisher konnten wir bei Alzheimer weitgehend lediglich die Symptome behandeln“, sagt Chef-Neurologe Prof. Dr. Stephan Schreiber, der das Expertentreffen gemeinsam mit Chefpsychiaterin PD Dr. Maria Jockers-Scherübl ausrichtet und dabei auch das Interdisziplinäre Gedächtniszentrum des Klinikverbunds vorstellt. Mit der hinzugekommenen Option der Antikörpertherapie sei zum ersten Mal ein Ansatz da, der das Potenzial habe, den Krankheitsverlauf gezielt zu verlangsamen. Die Bedeutung alter und neuester Behandlungsmethoden wolle man mit den Kollegen diskutieren, so Schreiber. Er freue sich auf den Austausch.

















