Trinken für den guten Zweck
25.07.2025
Brustkrebs ist eine erschütternde Diagnose für alle betroffenen Frauen. Das wissen auch die Fans und Spieler von SG Blau-Weiß 1948 Leegebruch e. V. und wollen die wichtige Arbeit des Brustkrebszentrums Oberhavel unterstützen. Unter dem Motto „Trinken für einen guten Zweck“ wurden beim jüngsten Heimspiel am 21. Juni gegen den FSV Basdorf unter allen Zuschauern Spenden gesammelt. So wanderte der Vereinsbecher und damit jeweils 2 Euro Pfandbon in eine extra aufgestellte Spendentonne. Schnell kamen 400 Euro zusammen, die der Verein noch aus eigener Kasse verdoppelte.
„Wenn man in der Familie nicht selbst betroffen ist, kennt jeder jemanden, der unter dieser schweren Krankheit zu leiden hat“, sagt Steffen Rilke, der sich im Namen der Fans im Verein engagiert. „Wir haben in unserer Fangruppe demokratisch abgestimmt und das Ergebnis war eindeutig: In diesem Jahr unterstützen wir mit unserer Spendenaktion das Brustkrebszentrum hier in Oranienburg.“ Ab sofort möchte der Verein damit eine neue Tradition ins Leben rufen und nun jährlich eine Spendensammlung veranstalten. Am Donnerstag dieser Woche nun übergab Steffen Rilke zusammen mit Kassenwart Christian Maaß einen Spendencheck an das Team des Brustkrebszentrums. „Im Namen unserer Mitarbeiterinnen und unserer erkrankten Frauen: Ein ganz herzliches Dankeschön für Ihr Engagement“, sagte Dr. Elke Keil, Leiterin des Brustkrebszentrums und Chefärztin der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe der Oberhavel Kliniken, hocherfreut. „Es ist toll, dass der Verein an uns gedacht hat. Wir hatten sofort ganz viele Ideen im Kopf, wofür wir die Spende verwenden könnten.“ So würden die Patientinnen während ihrer Chemotherapie viele Stunden in der Chemoambulanz verbringen. Hier könne man in der Raumgestaltung oder mit einer neuen Musikanlage den Patientinnen etwas Gutes tun.
Das Brustkrebszentrum Oberhavel
Im zertifizierten Brustkrebszentrum arbeiten alle Behandlungspartner, die für eine schnellstmögliche Diagnostik und Therapie benötigt werden, Hand in Hand: Gynäkologen, Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten und internistische Onkologen beraten den Fall jeder einzelnen Patientin gemeinsam und konzipieren die jeweils optimale Behandlung. So werden unnötige Wege, Zeitverzögerungen in der Diagnostik und Mehrfachuntersuchungen vermieden. Die Behandlung richtet sich nach den aktuellen Leitlinien und entspricht den fachlichen und qualitativen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie.
Das interdisziplinäre Zentrum ist seit 2013 mit dem Qualitätssiegel „Zertifiziertes Brustkrebszentrum“ ausgezeichnet.

Gutes tun für Brustkrebsbetroffene: Steffen Rilke (l.) und Christian Maaß (r.) von der SG Blau-Weiß 1948 Leegebruch überreichten Zentrumsleiterin Dr. Elke Keil den Spendencheck (Foto: Oberhavel Kliniken/Kerstin Neubauer)

















