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Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité

Mein schöner Arbeitsplatz

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oberhavel Kliniken erzählen, wie sie zu ihrem Beruf gekommen sind, was sie an ihrer Tätigkeit mögen und warum sie gern bei uns arbeiten.

Birgit Schmidt: „Ich darf hier so arbeiten, wie ich es gelernt habe“

„Wir umsorgen unsere Patienten. Dafür sind wir da. Denn ‚Palliativ‘ heißt ummanteln“, erzählt Birgit Schmidt. Die 58-jährige examinierte Krankenschwester mit der Spezialisierung Palliativ Care arbeitet seit einem Jahr in der 2018 eröffneten Abteilung für Palliativmedizin auf der Station 25 in der Klinik Hennigsdorf und sie tut es sehr gern.

„In meinem Beruf erfahre ich unheimlich viel Dankbarkeit. Und diese Dankbarkeit ist für mich der Antrieb, es noch besser zu machen, meinen Patienten das Leben noch mehr zu erleichtern. Ich habe Lust auf die Menschen, die andere vielleicht als schwierig ansehen. Ich möchte ihnen das Gefühl vermitteln, dass hier jemand ist, der ihnen gern zuhört und ihnen helfen kann“, sagt Birgit Schmidt. In der Palliativmedizin habe man schließlich alle Möglichkeiten, Symptome zu lindern, und die Station sei keine „Sterbestation“.

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Krankenschwester Birgit Schmidt

„Wir dürfen den Patienten ganzheitlich sehen“

„Wenn wir unsere Patienten fragen: ‚Wie hätten Sie es denn gern?‘, schauen uns diese meistens erst einmal verwirrt an. Doch genau darum geht es auf der Palliativstation. Wir dürfen den Patienten ganzheitlich sehen, mit all seinen ‚Wehwehchen‛ und dafür sorgen, dass es ihm schnell wieder besser geht. Hier darf ich so arbeiten, wie ich es gelernt habe und das gefällt mir an meinem Arbeitsplatz am allerbesten“, so Birgit Schmidt, die immerhin auf eine 40-jährige Berufstätigkeit in ganz unterschiedlichen medizinischen Einrichtungen zurückblicken kann und dort viele Erfahrungen sammeln durfte.

So war sie beispielsweise viele Jahre auf der Chirurgischen Station im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin tätig, wo sie auch ihre vierjährige Ausbildung an der Medizinischen Fachschule absolviert hat. Während ihrer dreizehnjährigen Auszeit für ihre vier Kinder war sie nebenbei in einer Sozialstation tätig. Danach ging es 1998 zurück ins Krankenhaus an das Evangelische Krankenhaus Lutherstift Frankfurt (Oder)/Seelow. Nachdem die Familie nach Falkensee gezogen war, fand Birgit Schmidt eine Beschäftigung in einer örtlichen Arztpraxis und hat als Gemeindeschwester palliativ gearbeitet.

Ein Beruf ohne Schattenseiten

Und dann folgte sie noch einmal dem Reiz, etwas Neues anzufangen, in der Klinik Hennigsdorf, ein Schritt, den sie bisher nicht bereut hat. „Ich fühle mich hier in diesem multiprofessionellen Team, das sich wunderbar ergänzt und gut zusammenarbeitet, sehr wohl. Und das ist für mich ganz wichtig, denn man kann nur gut pflegen, wenn es einem selbst gut geht“, weiß die Krankenschwester aus Erfahrung.

Für sie habe der Beruf der Krankenschwester keine Schattenseiten und eine Alternative dazu hätte es nicht wirklich gegeben außer eine: „Ich hätte sehr gern Medizin studiert, aber dieser Weg blieb mir versperrt, weil man mir als Tochter eines Pfarrers in der ehemaligen DDR nicht die Chance gab, mein Abitur abzulegen. Aber ich bin ja im medizinischen Bereich tätig und habe meine Erfüllung gefunden.“

von Heike Wittstock

Qualitätsmanagement

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