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Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité

Mein schöner Arbeitsplatz

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oberhavel Kliniken erzählen, wie sie zu ihrem Beruf gekommen sind, was sie an ihrer Tätigkeit mögen und warum sie gern bei uns arbeiten.

Manuela Müller: „Ich wünsche mir, dass der Beruf für junge Menschen wieder attraktiver wird“

„Wir setzen Sie um, wenn es Ihnen dort nicht gefällt, hatte man mir versichert. So gab es gar keinen Druck, dass es in dieser Abteilung klappen muss“, erzählt Manuela Müller. Die examinierte Altenpflegerin und staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin arbeitet seit neun Monaten auf der Station 35 in der Abt. für Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie der Klinik Hennigsdorf.

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Manuela Müller, examinierte Altenpflegerin und staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin

„Ich wurde vom Team sehr gut aufgenommen“

„Mit meinem beruflichen Hintergrund auf einer Kardiologischen Station tätig zu sein war für mich Experiment und Herausforderung zugleich. Doch schon nach ein paar Wochen hat sich bei mir ein Wohlgefühl eingestellt. Ich wurde vom Team sehr gut aufgenommen, was für mich ein ganz wichtiger Aspekt ist. Und unsere kompetente Bereichsleitung stand mir immer zur Seite. Die gute Zusammenarbeit im Stationsteam basiert auf gegenseitiger Rücksichtnahme, Achtung und Verständnis. Woanders möchte ich nicht mehr arbeiten“, so die 54-Jährige, die es aus ihrem Geburtsort Havelberg vor einem Jahr aus familiären Gründen in die Region Oberhavel nach Nieder Neuendorf verschlagen hat.

In der Klinik Hennigsdorf ist sie in Vollzeit im Drei-Schicht-System tätig. „Das bin ich aus meiner Zeit im Pflegeheim gewohnt. Ich übernehme sehr gern Spätdienste und Nachtdienste. Die Schichtarbeit ist für mich keine Schattenseite dieses Berufs. Im Gegenteil, mein Partner und ich haben sogar sehr oft zusammen frei, weil er auch im Schichtdienst tätig ist“, so die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen, die auch schon zwei Enkelkinder hat. Außerdem werde auf ihrer Station versucht, allen Pflegekräften zwei freie Wochenenden im Monat zu ermöglichen, was sehr positiv und keine Selbstverständlichkeit sei.

Beachtung und Wertschätzung für den Pflegeberuf

„Zu ihren Berufen im sozialen Bereich sei sie verhältnismäßig spät gekommen: „Als gelernte Drogistin bin ich viele Jahre mit großer Freude einer Tätigkeit im Einzelhandel nachgegangen. Dann folgte die Phase der Umorientierung. Ich wollte etwas ganz anderes machen, und es war sehr schnell klar, dass ich ins Gesundheitswesen gehen werde.“

„In der Abt. für Innere Medizin zu arbeiten, ist für mich so attraktiv, weil der Job hier sehr vielseitig ist. Im Klinikalltag ist umfangreiches Wissen gefragt, und ich lerne jeden Tag im Austausch mit meinen Kollegen dazu.“ Diese kämen zum Teil aus unterschiedlichen Ländern, was die Altenpflegerin als angenehm empfindet. „Doch hier auf der Station 35 wird man nicht nur gefordert, sondern auch gefördert.“ Das sowie den Umstand, dass auch individuelle Wünsche berücksichtigt werden, weiß Manuela Müller sehr zu schätzen. Im Klinikalltag immer anderen Patienten mit ganz unterschiedlichen Charakteren zu begegnen und sich innerhalb kürzester Zeit auf sie einzustellen, erfährt sie als tägliche Herausforderung und Bereicherung zugleich.

Für den Pflegeberuf wünscht sie sich, dass er gerade für junge Menschen wieder attraktiver wird. „Alle Berufe in der Pflege haben einfach viel mehr Beachtung und Wertschätzung verdient. Es wird nicht genug wahrgenommen, dass wir den Menschen helfen. Wir müssen mit dem Leben und mit dem Tod umgehen können, was dem Einzelnen jeden Tag viel Kraft abverlangt.“ Umso mehr freut sich Manuela Müller, wenn sich Patienten bei ihr für die gute Betreuung bedanken.

von Heike Wittstock

Qualitätsmanagement

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