Klinikprofil

Standort Hennigsdorf

Am Berliner Stadtrand gelegen (in zirka zwei Kilometer Entfernung zur Stadtgrenze Berlins) präsentiert sich die Klinik Hennigsdorf mit elf Fachabteilungen, zwei Tageskliniken und der lichtdurchfluteten Cafeteria als moderne Klinik der Regelversorgung mit insgesamt 432 Betten und 28 Tagesklinik-Plätzen.

Die Anfänge der Hennigsdorfer Klinik reichen zurück in das Jahr 1954. Am 4. Juli wurde das Haus als Friedrich-Wolf-Krankenhaus mit nach damaligem Standard modernster medizinischer Ausstattung seiner Bestimmung übergeben.

Heute befinden sich in der Klinik die Abteilungen für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Chirurgie, Gefäßchirurgie, Geriatrie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Innere Medizin, Neurologie, Palliativmedizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Radiologie, die Gemeinschaftsstation Geriatrie-Gerontopsychiatrie (Station 22), die Tagesklinik für psychische Erkrankungen und die Tagesklinik Geriatrie. Darüber hinaus gibt es in Hennigsdorf eine Intensivstatio, eine Rettungsstelle sowie folgende Funktionseinrichtungen: Ergotherapie, Funktionsdiagnostik, Labor und Physiotherapie. Außerdem koordiniert das Darmzentrum Oberhavel vom Standort Hennigsdorf aus seine Arbeit.

In der Klinik Hennigsdorf liegt ein Schwerpunkt in der Behandlung von Erkrankungen des Herzens. Drei höchst anspruchsvoll und nach neuestem medizinischen Standard ausgestattete Herzkatheterlabore ermöglichen die schnelle Diagnose und Behandlung von Herzerkrankungen und Infarkten.

Die Behandlung von Schlaganfall-Patienten erfolgt in Hennigsdorf ebenfalls schwerpunktmäßig.

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Die Klinik verfügt über eine als „Stroke Unit" bezeichnete Spezialabteilung für Schlaganfall-Patienten, die seit 2010 zertifiziert ist und zur Abteilung für Neurologie gehört.

Durch eine individuell zugeschnittene Versorgung zum frühestmöglichen Zeitpunkt lassen sich die Heilungschancen und die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessern.

Die Abteilung für Neurologie ist neben der Behandlung des Schlaganfalls auf die Diagnostik und Therapie von an Multiple Sklerose (MS) Erkrankten spezialisiert. Als Alternative zur stationären Versorgung können sich Patienten in Hennigsdorf auch im Ambulanten MS-Zentrum der Klinik behandeln lassen.

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Die Oberhavel Kliniken GmbH hat im Oktober 2010 in der Klinik Hennigsdorf eine „Chest Pain Unit" (CPU) zur Versorgung von Patienten mit unklarem Brustschmerz eingerichtet.

Die CPU bzw. „Brustschmerz-Station" gehört zur Abteilung für Innere Medizin und wurde speziell zur Untersuchung von Notfallpatienten mit akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere akuten Durchblutungsstörungen des Herzens (Herzinfarkt) sowie Herzrhythmusstörungen eingerichtet. Sie ist direkt an die Rettungsstelle des Hennigsdorfer Krankenhauses angeschlossen und verfügt über vier Behandlungsplätze.

Darüber hinaus hat sich die Gefäßmedizin in der Klinik Hennigsdorf etabliert. Neueste Technologie wird eingesetzt, um Prävention, Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen zu ermöglichen.

Die Klinik Hennigsdorf hat ihr Behandlungsspektrum der demographischen Entwicklung folgend auf die speziellen medizinischen Bedürfnisse älterer Patienten ausgerichtet. In der Geriatrie (Altersmedizin) mit angegliederter Tagesklinik, die über 10 Plätze verfügt, steht die schnelle Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Alltagskompetenz der Patienten im Mittelpunkt aller Bemühungen. Ein Team von Fachärzten hat Therapien ausgearbeitet, die die Lebensqualität von alten und kranken Menschen erhöhen sollen.

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Der Abteilung wurde 2010 das Qualitätssiegel vom Bundesverband Geriatrie verliehen und hat diese Auszeichnung bisher erfolgreich verteidigt.

Seit Oktober 2009 gibt es in der Klinik Hennigsdorf zudem ein spezielles Behandlungsangebot für ältere Patienten mit psychischen Auffälligkeiten und stationär behandlungsbedürftiger körperlicher Erkrankung: eine geriatrisch-gerontopsychiatrische Gemeinschaftsstation (Station 22) mit Modellcharakter und 24 Behandlungsplätzen.

Diese Station soll dazu beitragen, die bisherige Versorgungssituation zu verbessern und zu verhindern, dass psychisch und körperlich schwerkranke ältere Menschen in der Psychiatrie unter Umständen nicht hinreichend somatisch behandelt werden können. Andererseits wird damit dagegen vorgebeugt, dass demente oder depressive Patienten auf somatischen Stationen teils unterversorgt bleiben, da sie aufgrund der psychischen Erkrankung in ihrer Fähigkeit zur Mitarbeit eingeschränkt sind.

In der Fachabteilung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde werden sowohl Kinder als auch Erwachsene versorgt. Fortgeschrittene Polypenbildung, die die Nasenatmung behindern könnte, die chronische Nasennebenhöhlenerkrankung oder vergrößerte Rachenmandeln werden hier, zumeist operativ, behandelt.

Die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Krankenhauses Hennigsdorf hat den Versorgungsauftrag für den Landkreis Oberhavel inne und ist die größte Abteilung im Klinikverbund. Sie verfügt über eine geschützte und zwei offene Stationen mit 101 Betten und Tageskliniken für psychische Erkrankungen in Hennigsdorf, Oranienburg und Gransee mit insgesamt 57 Plätzen sowie eine Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) am Standort Hennigsdorf. Die Tageskliniken ermöglichen es den Patienten, an der Therapie teilzunehmen, ohne auf ihr gewohntes Umfeld verzichten zu müssen.

Mitte des Jahres 2008 hat die Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Klinik Hennigsdorf seine Arbeit aufgenommen. Seitdem besteht die Möglichkeit, Patienten ambulant und stationär im Rahmen einer integrierten Psychosomatik sowohl im Hinblick auf ihre körperlichen als auch seelischen Krankheitsaspekte zu untersuchen und zu behandeln.

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Das Darmzentrum Oberhavel hat sich erstmals im Mai 2009 im Rahmen eines Gründungssymposiums an der Klinik Hennigsdorf der Öffentlichkeit vorgestellt.

Über Jahre gewachsen, ist dieses Kompetenznetzwerk entstanden, in dem interdisziplinäre Spezialisten Hand in Hand zusammenarbeiten und die Verantwortung für die transparente Versorgung und Qualitätssicherung bei Patienten mit Darmtumoren übernommen haben.

Die Idee zur Gründung dieses Darmzentrums wurde vor dem Hintergrund der Tumorkonferenzen geboren. Sie finden seit 2002 in regelmäßigen Abständen unter Leitung der Chefärztin der Chirurgischen Abteilung der Klinik Hennigsdorf, Dr. med. Dagmar Francke, statt.

Zum Darmzentrum Oberhavel gehören sieben Hauptkooperationspartner aus den Bereichen Chirurgie, Onkologie, Strahlentherapie, Gastroenterologie, Radiologie, Pathologie und Schmerztherapie.
Die Leiterin des Darmzentrums, Dr. med. Andrea Speidel, ist als Leiterin des auf dem Klinikgelände ansässigen Ärzteforums Hennigsdorf und der ebenfalls dort zu findenden Schwerpunktpraxis für Hämatologie und Internistische Onkologie tätig.

Neben den Hauptkooperationspartnern gibt es im Darmzentrum Oberhavel auch nichtärztliche Spezialisten wie Psychologen, Seelsorger, Stomatherapeuten, Ernährungsberater, Sozialarbeiter und Physiotherapeuten. Alle zusammen bilden ein Team und behandeln die Patienten optimal und nach den neuesten Standards.

Das Darmzentrum Oberhavel sichert mit seinem Kompetenznetzwerk eine hohe medizinische Behandlungsqualität für Menschen mit Darmkrebs und erfüllt alle Qualitätskriterien, die für ein Darmkrebszentrum erforderlich sind. Zu diesem Ergebnis ist die Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. OnkoZert am 24. November 2009 gekommen und hat dem Darmzentrum deshalb die Auszeichnung „Darmkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e. V." verliehen.
Damit ist das Darmzentrum Oberhavel neben zwei Zentren in Potsdamer Kliniken das dritte Darmkrebszentrum im Land Brandenburg.

Im Juni 2009 wurde auf dem Gelände der Klinik Hennigsdorf der Grundstein für ein neues Gebäude gelegt, das im Herbst 2010 fertiggestellt worden ist. Dieses entstand im Westteil der Krankenhausanlage und beherbergt sowohl die neue Küche zur Versorgung der Kliniken Hennigsdorf, Oranienburg und Gransee als auch eine Cafeteria für Besucher und Klinikpersonal.
Darüber hinaus bietet der Gebäudekomplex Platz für neue Räumlichkeiten, in die Arztpraxen eingezogen sind. Direkt über dem Trakt für die Speisenversorgung sind jetzt die ehemals in der Poliklinik ansässigen Praxen für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, für Gynäkologie, für Neurologie und das Ambulante MS-Zentrum zu finden. Im Rahmen dieses Bauprojektes wurde der Innenhof völlig neu und ansprechend umgestaltet.

Im März 2015 wurde die neue Rettungsstelle der Klinik Hennigsdorf in Betrieb genommen. Sie ist durch einen Anbau im Innenhof mit einer Fläche von 400 Quadratmetern vergrößert worden und bietet aktuell eine Gesamtfläche von 820 Quadratmetern.

Im März 2017 wurde ein neuer Bettenhausflügel nach zwei Jahren Bauzeit eingeweiht. Das neue Gebäude beherbergt 144 zusätzliche Betten. Im Erdgeschoss hat die Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Räumlichkeiten bezogen. Die gesamte Ebene des ersten Obergeschosses wird von der Abteilung für Innere Medizin genutzt. Das zweite Obergeschoss beherbergt die Abteilung für Geriatrie und im Untergeschoss befinden sich Aufenthaltsräume für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst, Büros, Lagerräume, Hausanschlussräume sowie Umkleideräume für ärztliches Personal. Darüberhinaus bietet es Platz für die Einrichtung eines Sportbereichs, der von den Patienten der Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik genutzt werden kann.

Focus-Zertifikate

Klinikliste 2018

Die Klinik Hennigsdorf zählt bei der Behandlung von Depressionen und Multiple Sklerose zu den besten Kliniken Deutschlands. Im Land Brandenburg belegt das Haus den dritten Platz und erhielt die Auszeichnung „Top Regionales Krankenhaus 2018“.

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Qualitätsmanagement

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