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Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité

Radiologie

Bessere und schnellere Diagnostik durch Digitaltechnik

Die Radiologie nimmt in der modernen Medizin eine zentrale Stellung ein. In Zeiten der Budgetierung und kurzer Liegezeiten im Krankenhaus ist die schnelle und richtige Diagnose der Schlüssel zum Erfolg. Viele Diagnosen werden anhand sichtbarer Veränderungen mittels bildgebender Verfahren gestellt.
Unsere radiologische Abteilung ist vollständig digitalisiert. Von der Anmeldung der Patienten über die Durchführung der Untersuchung bis zur Befundung, Befundbriefschreibung und Archivierung der Aufnahmen werden alle Abläufe elektronisch gesteuert. Der Röntgenfilm gehört der Vergangenheit an.
Digitale Röntgenbilder werden an Befundmonitoren betrachtet und als Datensatz im elektronischen Archiv gespeichert. Mehrere Ärzte können die Bilder gleichzeitig auf ihren Monitoren sehen. Der Patient kann seine Untersuchung als Kopie auf einer CD mitnehmen.

Geräte der neuesten Generation

Die Mehrzahl der Röntgenuntersuchungen sind weiterhin konventionelle Aufnahmen, was insbesondere das Skelett, die Lunge (Thorax – Brustkorb) und den Bauch (Abdomen) betrifft. Auch die Mammografie zählt zu den konventionellen Verfahren. Das dafür erforderliche spezielle Gerät wird innerhalb unserer GmbH in der Klinik Oranienburg vorgehalten.

Das Krankenhaus Oranienburg verfügt über ein Mehrschicht-Spiral-CT (16-Zeiler). Geräte dieser Generation ermöglichen neben den Schnittbildern in Körperlängsachse unterschiedliche Ansichten der Körperebenen und darüber hinaus Einsichten in das Körperinnere. Aus den primären Volumendatensätzen können diese rekonstruiert werden. Organe, Blutgefäße, Körperhohlräume und das Skelett lassen sich dreidimensional darstellen, was bei Knochenbrüchen zur Planung der Operation einen besonderen Vorteil bietet.

Die Kehrseite der vielfältigen Möglichkeiten, die die Computertomografie (CT) bietet, ist die Strahlenbelastung. Für die gängigen CT-Untersuchungen gibt es daher europaweit geltende verbindliche Referenzwerte, die in Deutschland nochmals abgesenkt wurden und mit unserer Technik eingehalten werden. Ein alternatives Verfahren für bestimmte Fragestellungen ist die Magnetresonanztomografie (MRT), die in den Oberhavel Kliniken am Standort Hennigsdorf für ambulante und stationäre Patienten zur Verfügung steht.

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Standortübergreifende Zusammenarbeit

Die radiologischen Abteilungen an beiden Standorten im Klinikverbund führen alle Röntgen- und CT-Untersuchungen für die Patienten der Oberhavel Kliniken durch.

Für Notfallpatienten steht ein Bereitschaftsdienst 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Außerhalb der normalen Arbeitszeit werden CT- Untersuchungen
mittels Teleradiologie zum Virchow-Klinikum der Charité – Universitätsmedizin Berlin zur Befundung übersandt.

Qualitätsmanagement

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